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Dorfentwicklung Jossgrund - Jugendliche bringen Ideen ein
Sowohl Bürgermeister Victor Röder als auch die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter des Sozial-, Kultur-, Sport- und Jugendausschusses (kurz: SKSJ) betonten, dass es Ihnen ein besonderes Anliegen ist, im Rahmen der Dorfentwicklung gerade auch Projekte für die Jugend in den Blick zu nehmen. Simone Vierkötter vom Familienzentrum motivierte dazu, diese besondere Chance zu nutzen, um die Projekte von Anfang an mitzubegleiten und die Projekte selbst mit zu gestalten.
Anhand von Plakaten stellte Bürgermeister Röder gleich vier Projekte vor, bei denen Kinder und Jugendliche besonders im Fokus stehen:
- Jugendtreff Jossgrund:
Im Rahmen der Dorfentwicklung wird geplant, einen zentralen Jugendtreff für alle Ortsteile zu errichten. Ein möglicher Standort ist die Wiese nördlich des Tennis Club Oberndorf in Pfaffenhausen. Dort fand daher auch die Jugendwerkstatt statt. Unter der Anleitung von Jan Werneke (Planungsbüro Werneke, Verfahrensbegleitung Jossgrund) steckten die Kinder und Jugendliche schon einmal die Grundrisse des möglichen Jugendtreffs ab und sammelten Ideen zur Ausstattung. - Gestaltung der Stützmauer an der Frankfurter Straße in Oberndorf
Die vorhandene Bemalung der Stützmauer in Oberndorf ist in die Jahre gekommen und soll nach dem Willen der Gemeinde mit Unterstützung von Kindern und Jugendlichen neu gestaltet werden. Unter Anleitung einer Expertin sollen sie noch dieses Jahr den Pinsel schwingen und frische Farbe in den Ort bringen - Regiomat Burgjoss
Nicht nur, aber auch für Jugendliche interessant: Am Burgwiesenpark in Burgjoss plant die Gemeinde die Errichtung eines Regiomats. Dieser soll regionale Lebensmittel bieten und dank öffentlichem Bücherschrank, Sitzgelegenheit und barrierefreier öffentlicher Toilette einen Besuch im Burgwiesenpark noch attraktiver machen. Der Standort ist an der Georg-Hartmann-Straße, gegenüber vom Schafhof Café geplant. - Aufwertung Tabaluga-Spielplatz
Der Tabaluga-Spielplatz in Pfaffenhausen bietet mit Kletterturm und Seilbahn bereits ein attraktives Angebot für Kinder. Dieses soll ab 2027 um weitere Angebote speziell für Jugendliche ergänzt werden. Favoriten bei der Jugendwerkstatt waren: Eine weitere (Netz- oder Reifen-) Schaukel, ein Pumptrack oder ein Basketballkorb.
Zu allen vier Projekten und darüber hinaus wurden frische Ideen gesammelt und diskutiert. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Bei hochsommerlichen Temperaturen standen kühle Getränke, Wassermelone, Kühlpacks und Bratwurst im Brötchen bereit.
Dank der engagierten Mitarbeit und den wertvollen Ideen war die erste Jugendwerkstatt bei bester Stimmung ein voller Erfolg! Bürgermeister Röder stellte in Aussicht, daran bei Gelegenheit mit einer zweiten Jugendwerkstatt anzuknüpfen. Zunächst sind jedoch die Steuerungsgruppe Dorfentwicklung und die Kommunalpolitik am Zuge: An Ihnen liegt es nun, über die Eindrücke aus der Jugendwerkstatt zu beraten und die Weichen für das weitere Vorgehen zu stellen.
